Innere und äußere Männlichkeit – Eine Aventüre im Kopf und anderswo

Donnerstag um 13:00 - 15:00 Uhr
Die Attribute äußerlicher Männlichkeit sind kaum anderswo so gut beschrieben und abgebildet wie in den Schilderungen der Artussage. Da gibt es so manches, was sich „Mann“ zum Vorbild nehmen kann.
Doch wie sieht es mit so etwas wie einer „inneren“ Männlichkeit aus?
Gibt es sie tatsächlich? Wo lässt sie sich finden?
 Oder bleibt „Mann“ nichts anderes übrig, als dazu weiterhin Anleihen bei seinen Schwestern zu suchen um seine sogenannte „weibliche“ Seite zu kultivieren?
 
Denn auch Parcival ist auf dieser Suche, und scheitert mit seinem Ansatz.
 
Es dauert, bis er den Mut aufbringt und die Erkenntnis erlangt hat, die richtige Frage zu stellen, bis aus der „Gans“ ein „Schwan“ und er letzten Endes ein Gralskönig werden kann.
Wo gibt es Parallelen zu den in diesem Werk beschriebenen Charakteren und Begebenheiten zur Jetztzeit, zu uns selbst?
Anhand der mittelalterlichen Dichtung „Parcival“ möchte ich zu einer gemeinsamen Suche auf Antworten zur oben gestellten Frage einladen.
Ort: Raum 1. Stock

Referent: Siegfried Weisz

geb 1970, Vater zweier Töchter, Diplomsozialarbeiter, Schwertfechter, Schmied, Geschichtenerzähler und auf der Suche nach einem „europäischen Weg“ im Einst und Jetzt, Innen und Außen.
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