Anlaufstelle für Männer – kritisch und politisch

Sonntag um 18:00 - 19:30 Uhr
Der Männerservice bezeichnet sich bewusst als Anlaufstelle, der Männern ebenso wie Frauen zur Seite steht, welche durch männerspezifische Ungerechtigkeiten betroffen sind.
Im Gegensatz zu vielen rechtlichen oder psychologischen Beratungseinrichtungen stellt für den Männerservice das empfundene und widerfahrene Unrecht ein zentrales Motiv dar, mit allen Konsequenzen:
Die Hilfesuchenden erfahren neben praktischer Hilfe in ihrem Anliegen, wie sehr ihr Unrecht durch gesellschaftliche und politische Umstände verursacht wird, wie vielen Menschen es ähnlich geht wie ihnen und entdecken verblüffende Parallelen mit anderen Betroffenen.
In diesem Erfahrungsbericht erfahren Sie von:
* Konzept des Männerservice als Anlaufstelle, von idealistischen Praktikern betrieben, abseits von Geschäftsinteressen
* Gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Motivation des Männerservice
*  Häufige Fälle und deren Gemeinsamkeiten über ganz Österreich
*Akzeptanz der Menschen und Distanz von Politik, Ämtern und Justiz zum Männerservice
* Bewusstseinsschaffung des Männerservice durch brisante Publikationen
Ort: Jurte

Referent: Hannes Hausbichler

Hannes Hausbichler Jahrgang 1970, technischer Angestellter, ist seit jeher gesellschaftspolitisch hochinteressiert und verfolgt kritisch die Entwicklungen in Österreich über die Extreme von rechts bis links und feministisch.
2010 startete er den Vorarlberger Aufbau der Männerpartei und des Vätervereins „Papa gibt Gas“. Dabei stellte sich bald heraus, dass die meisten Erstkontakte dringend Hilfe in ihrem persönlichen Anliegen benötigen. Daher zählte Hausbichler zu den Gründungsmitgliedern des Vereins „Männerservice“, der österreichweit mit Rat und Hilfe zur Verfügung steht und dem er als Obmann vorsteht.Aus der Gemeinsamkeit vieler Erlebnisse von Hilfesuchenden aus dem Männerservice leitete Hausbichler zunehmend Handlungsbedarf in Politik, Justiz und Ämtern sowie Bedarf zur Arbeit am gesellschaftlichen Bewusstsein ab. Seitdem geht er regelmäßig mit beweisbaren, von den Betroffenen genehmigten Beispielen an die Öffentlichkeit. Das damit verbundene Klagsrisiko beweist aus seiner Sicht umso mehr den Gesprächsbedarf über die Anliegen, welche er vertritt.

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