Dicke Striche in der Landschaft – ganz groß rausmalen was in dir steckt

Dienstag um 13:00 - 15:00 Uhr
Nach einer kurzen Einführung lassen wir uns inspirieren von der Natur, von Ausblicken und Einblicken, Gefühlen und Gedanken und wieder Gefühlen, die einfach auf den großflächigen Malkarton wollen und sich schwungvoll und großzügig oder fein und ganz genau, fett oder ganz zart vor unsren Augen ausbreiten und die Brücke schlagen zwischen dem, was wir sehen, und dem, was sich in uns enthüllt. Kunst ist Gefühl, ist Ausdruck der innersten Bewegung, ist Rückverbindung mit uns selber, Ekstase, ein Abtauchen in unsere eigenen Tiefen und ein Wieder-Emporsteigen wenn sich die Einheit Werk und Schöpfer wieder auftrennt, das Innen und das Außen wieder eins vom anderen abgegrenzt darzustellen beginnt.
Erlebe den Rausch der Sinne, der Farben und Formen, deiner Schöpfungskraft inmitten der schönen Natur am Breitenstein.
Was braucht’s? Kleidung, die auch schmutzig werden darf, oder Arbeitskittel – Acrylfarben lassen sich sehr schwer wieder entfernen, bleiben aber am Malkarton passend elastisch. Alles andere wird bereitgestellt.
Ort: Im Freien

Referent: Klaus Seits

Klaus Seits, 42, verheiratet, Teil einer Patchwork Familie; selbständiger Unternehmensberater, Coach und Trainer, Original Play Spielleiter und Künstler mit offener Werkstatt; Wirtschaftsingenieur, systemischer Coach und Berater nach ECA, systemischer Organisationsberater nach SySt, reteaming Coach.
Er beschäftigt sich mit Themen der Resilienz für Mensch und Organisation. Und beschreitet dabei den radikalen Weg, in seinen Begegnungen und seinem Umfeld einen fortwährenden Spiegel zu sehen und daraus die notwendigen Anstöße für die eigene persönliche Entwicklung abzuleiten und in jeder Konsequenz wohlwollende Verantwortung dafür zu übernehmen – als Grundlage für die Fähigkeit ein kooperatives und konstruktives Miteinander zu leben.
Die Auseinandersetzung mit Vaterbildern, Männerbildern und Mannsbildern beschäftigen ihn seit der stillen Revolution im Elternhaus, der schleichenden Verweigerung der Wirtshausrhetorik und der über die Jahre gewachsenen und weiter wachsenden Reife in partnerschaftlichen und alltäglichen Beziehungen, in einfachen wie herausfordernden Situationen.
Wie kann man heut als Mann in Liebe wachsen und gleichzeitig offen in Veränderung und stark und sicher männlich sein? Um so das Wesentliche hervorzubringen, an den Kern des eigenen Seins heranzukommen und die eigene Identität innerhalb und über unsere Kategorien hinaus zu leben? In Beziehung und Vaterschaft, im Freundeskreis und im Beruf.
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