Kollektive Dimensionen von Männlichkeit

Freitag um 13:00 - 16:00 Uhr

Zwischen Freiheit und Verantwortung​

Workshop mit Impulsvortrag zu Beginn​
Als Männer stehen wir in einer langen Linie von Männern die vor uns in der Welt gewirkt haben. Wir sind gewohnt unser Leben sehr persönlich zu nehmen, aber wir alle sind auch in größere kollektive Dimensionen eingebettet in die wir schon geboren wurden.
Themen wie Beziehungskonflikte, Durchsetzungskraft, Schuldgefühle, Visionen, Scham in der Sexualität u.v.m tragen oft auch systemische und kollektive Dimensionen von Verwicklung, Schuld und Täter-Opfer Dynamiken in sich.
In diesem Impulsvortrag und Workshop möchte ich gemeinsam einen Raum eröffnen und eine Reflexion und Austausch darüber anstoßen wie wir denn heute auf unser gemeinsames Erbe der Männlichkeit schauen – etwas was uns in dieser Form in der Gesellschaft oft nicht zur Verfügung steht.
Hier soll es nicht um eine rein intellektuelle Beschäftigung gehen, sondern eine Einladung zum Fühlen und Erleben sein in welcher Weise Vergangenes unser Leben heute als Männer noch beeinflusst.
Gerade kollektiv traumatisierende Ereignisse wie Kriege, Flucht und vor allem in Österreich und Deutschland die NS-Zeit prägen Menschen individuell als auch kollektiv über viele Generationen, auch wenn wir uns nicht mehr direkt mit den Geschehnissen verbunden fühlen.
Wir möchten in dem Raum gemeinsam schauen wie männliche Kraft entweder dem Leben dienen oder zerstörerisch wirken kann, und wie wir durch die Beschäftigung damit unsere
Verantwortung in der Welt aber auch unsere Freiheit bewusster erleben können.
Ort: Raum Erdgeschoss

Referent:

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